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Pressespiegel


HERMANN W. LEHMANN : Die Schwabenburse

Die HÄUSER der JUDENGASSE in HEIDELBERG -
Band I
1996
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Kontakt:


Kurpfälzischer Verlag

Dr. Hermann Lehmann
Dreikönigstraße 10
D-69117 Heidelberg

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Fax +49-(0)6221-28695

kurpfaelzischer.verlag@t-online.de

 

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webmaster

 

 

 

Rhein - Neckar - Zeitung

Heidelberg
11.06.1996

 

"Mit dem Titel „Die Schwabenburse" wird eine Reihe im Kurpfälzischen Verlag über die Häuser der Judengasse eröffnet, die in loser Folge fortgeführt werden soll. Der Autor, Dr. Hermann Lehmann, hat sich in jahrelangen Nach-forschungen, vor allem im Stadtarchiv und dem Archiv der Universität, mit den Häusern und Bewohnern der Judengasse, der heutigen Dreikönigstraße, beschäftigt.

Das erste Heft behandelt die Geschichte zweier wichtiger Gebäude in der früher Judengasse genannten Dreikönigstraße: Die Schwabenburse. Sie war nicht nur ein studentisches Wohnheim unter anderen, sondern beherbergte auch das erste „Pädagogium" in Heidelberg, den Vorläufer des heutigen Kurfürst Friedrich Gymnasiums".

Bislang war die genaue Lage der im Orleansschen Erbfolgekrieg 1693 zerstörten Schwabenburse umstritten; ihre Lokalisierung gelang mit Hilfe der vom Autor angewandten Methode der Nachbarschaftsdefinition. Auch die Keller, Winkel und Traufgänge werden als Belege angeführt.

Veranschaulicht werden die Ergebnisse durch beigefügte Lagepläne der Grund-stücke. Während für 1770 ein Plan im Stadtarchiv Heidelberg überliefert ist, hat der Autor einen Plan für das Jahr 1700 mit den damaligen Grundstücks-grenzen neu entworfen. Nach den Stichen von Merian (1620) und Kraus (1683) werden die einzelnen Gebäude auf diesem neu entwickelten Plan dargestellt.

Die Schrift geht auf alle betroffenen Häuser im Detail ein. Im einzelnen sind dies die heutigen Grundstücke Dreikönigstraße 2, 4, 6, 8 sowie Lauerstraße 16 und 18 und Bussemergasse l. Ferner wird die Geschichte der Judengasse und die Situation Heidelbergs um 1700 dargestellt. Durch die vielen Illustrationen und Originalzitate kann der Leser die spannende Suche nach der Schwabenburse mitverfolgen."
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Badische Heimat –

Nachrichten und Notizen – zur Landeskunde
in der Region

Nr. 3/1997

Stadtgeschichte im Detail . . .

liefert eine Untersuchung von Hermann Lehmann über die „Die Schwabenburse" in der Dreikönigstraße Heidelbergs, der ehemaligen Judengasse. Die Schwabenburse war ein altes Wohnheim der Universität, erstmals erwähnt 1423, und soll „zu den ältesten Stiftungen dieser Art in Heidelberg" gehören. Lehmann stellt zunächst die Geschichte der Burse dar, wie sie sich bis zur Zerstörung der Stadt 1693 nachvollziehen läßt.

Daran schließt sich eine detaillierte Untersuchung über den Standort des Hauses an, bei der Lehmann vor allem die städtischen Contractenbücher zu Grunde legt. Sie sind die wesentliche Quelle für derart kleinteilige Forschungen, da in ihnen sämtliche Grundstücksverträge, die vor dem städtischen Gericht verhandelt wurden, notiert sind.

Über die Definition der Nachbarschaften und die Maße der Grundstücke, eine Untersuchung der Keller kommt der Autor schließlich zu einer genauen Aufschlüsselung der Besitzverhältnisse der Häuser in der Dreikönigstraße 2 - 8, dem Eckgrundstück, der kleinen, der großen und schließlich der obersten Schwabenburse.

Insgesamt gesehen ist das Bändchen ein gutes Beispiel dafür, in welche Mikroorganismen sich die Stadtgeschichte hineinbewegen muß, um die materiellen Grundlagen des städtischen Lebens zu erforschen.